„Vollgeld“ im profil Nr.42 vom 17.10.2016

Im Rahmen einer losen Serie über zahlreiche Ideen, wie man das Wirtschaftssystem stabiler machen könnte, wurden als Teil 2 (Teil 1 in Nr. 34/16 handelte von der Maschinensteuer) im profil vom 17.10.2016 immerhin 2 Seiten dem Vollgeld gewidmet. Unter „Aus dem Vollen geschöpft“ schneidet Mag.Joseph Gepp – wenngleich mit merkbarer Skepsis – das Thema Geldschöpfung an und verweist auch darauf, dass selbst der IWF bereits 2012 dem Vollgeldkonzept nicht ganz ablehnend gegenüberstand. Als namhafter Bedenkenträger wird Stephan Schulmeister mit seiner WIFO-Studie von Mai 2016 angeführt, was mich zur Stellungnahme veranlasste, dass die Bedenken unter anderem von Raimund Dietz, Erhard Glötzl und nicht zuletzt auf www.initiative-vollgeld.ch argumentativ entkräftet wurden und dass die Vollgeldreform nicht als Patentlösung für alle anstehenden wirtschaftspolitischen Probleme, sondern als erster und wichtigster Schritt zur Ermöglichung weiterer Reformen betrachtet werden muss (siehe auch unter „Leserbriefe 2016“).

Auf alle Fälle erfüllt mich der Artikel mit einer gewissen Genugtuung, da ich doch seit Jahren in meinen Leserbriefen und Kommentaren immer wieder auf die Bedeutung der Geldschöpfung und auf die Sinnhaftigkeit einer Vollgeldreform aufmerksam gemacht habe. Zuletzt persönlich an Joseph Gepp adressiert am 30.5. und 4.7. Steter Tropfen scheint also tatsächlich den Stein zu höhlen.