„Reden wir über Geld“

Am 14.12.2018 wurde in der Süddeutschen Zeitung ein Interview mit der faszinierenden US Ökonomin, Stephanie Kelton wiedergegeben (Interviewer: Claus Hulverscheidt). Kelton versteht es hervorragend, anhand einfacher, nachvollziehbarer Beispiele, die Absurditäten unseres Denkens bezüglich der Finanzarchitektur aufzuzeigen. Vor allem zeigt sie sehr eindrucksvoll, dass bereits die Fragestellungen, wie auch die daraus abgeleiteten Schlussfolgerungen, die uns von Medien und Politik präsentiert werden, als absolut unsinnig zu bewerten sind.

Von Stephanie Kelton finden sich auch etliche Vorträge auf YouTube, die anzusehen ich hier eindringlich nahelegen möchte. Es lohnt!! Leider verfängt sie sich in den Irrwegen der sogenannten MMT (Modern Money Theory) die auf  grundsätzlichen Irrmeinungen beruht, insbesondere: Alles Geld muss Kreditgeld sein, und alles Geld ist staatliches Geld. Trotzdem ist ihr mitreißender Vortrag hervorragend dazu geeignet, überhaupt einmal über die Konstruktion des Geldsystems nachzudenken, auch wenn ihre Schlussfolgerungen wenig zielführend sind.

Dennoch:

Einer ihrer Vorträge an der Stony Brook University: