Parallelwährung für die Pasta: Krise macht Italien erfinderisch.

Die Krise macht Italien erfinderisch,

findet Andras Szigetvari im Standard vom 25.8.2017, und berichtet von den Gelüsten auf eine Parallelwährung zum Euro für Italien, mit denen sich der Ex-Präsident, Silvio Berlusconi, wieder ins Rampenlicht zu drängen versucht. Nun, so dumm ist ja die Idee – bei aller Bereitschaft Berlusconi Unrecht zu tun – tatsächlich nicht, und „parallel“ hat auch nichts mit einem Euro-Exit zu tun. Dass die Finanzwirtschaft, bzw. „die Märkte“, wie es immer so schön heißt, darauf unfreundlich – und damit gegen die Bürgerinteressen – reagieren, sollte nicht allzu sehr verwundern. Die eigentliche, Werte schaffende Realwirtschaft, sollte sich jedoch darüber freuen. Wie der Ökonom, Thomas Fazi, anmerkt, könnten Steuergutschriften, gemäß dem seit Jahrzehnten vom Linzer, Ernst Dorfner, ausgearbeiteten und empfohlenen „Taxos-Konzept“ die Liquidität der Staaten ohne Neuverschuldung erhöht und die Wirtschaft angekurbelt werden. Es ist jedenfalls erfreulich, dass damit überhaupt einmal die Geldordnung thematisiert wird.

Dr.Günther Hoppenberger LIFESENSE-Zirkel Linz

Übrigens: Schmökern auf www.lifesense.at lohnt immer