Auch Trump ist nur eine (gefährliche) Marionette der Finanzmärkte.

„Es wird schon nicht so schlimm werden“ – versuchen wir uns seit Trumps Amtsantritt gegenseitig einzureden. Gleichzeitig zeigen wir das Verhalten des Kaninchens vor der Schlange und beobachten argwöhnisch die Flugrichtung jedes von Trump abgesonderten Sprachfurzes. Immer wieder hat aber die Geschichte der Menschheit narzisstische, machtbesessene Irre in entscheidungsbefugte Führungspositionen gespült. Insofern ist Trump ja so außergewöhnlich nicht. Wir wollen es nur nicht wahrhaben, dass bei all dem Fortschritt, auf den wir uns mit Stolz berufen, natürlich auch die Dummheit fortgeschritten ist. Fortschritt bedeutet stets eine Verfestigung der Macht, doch erst die Paarung von Menschenverachtung und Macht ergibt diese gefährliche Mischung, wie wir sie in Trump verkörpert vorfinden.

Dass Trump nunmehr Präsident der USA ist, kann ja wohl am wenigsten ihm zum Vorwurf gemacht werden. Trump ist passiert, wie auch z.B. Hitler „passiert“ ist. Verantwortlich sind die Millionen Wähler, die ihn ins Amt gehievt haben und nun hoffnungsvoll auf seine Entscheidungen warten, auf dass es ihnen besser gehe. Besser als allen anderen.

Die allgemeine Weltlage war aber bereits vor Trump nicht sehr rosig und es gibt keine Anzeichen dafür, dass es ohne, bzw. nach Trump besser werden könnte. Kriege werden auch ohne Trump weitergeführt, bzw. angezettelt, so lange wir an der Berechtigung zur Aneignung der Lebenswerte und Lebensgrundlagen anderer festhalten, wozu uns die gegenwärtige Geldordnung in letzter Konsequenz immer wieder zwingt. Denn sofern man das überhaupt noch als Politik bezeichnen möchte, ist jedes dieser angestrebten Ziele von der Geldordnung geprägt – nur soll darüber möglichst nicht gesprochen werden, sonst sind die Bevölkerungen nicht mehr so leicht zu den irrwitzigsten Taten zu missbrauchen.

Und so hängt auch Trump an den Strippen der internationalen Finanzmärkte. In Trump und seinen Persönlichkeitsstörungen wird die Gefahr nur deutlich sichtbar, die von den „Märkten“ und vom militärisch industriellen Komplex der USA ausgeht.

Dass es vielleicht auch anders gehen könnte, sollte ein Ansporn für die europäische Politik sein, sich der ursächlichen Problemverursachung für alle gesellschaftlichen Verwerfungen eingehend anzunehmen: Es geht um die Geldordnung!

Der Souverän muss die Oberhoheit über das Geld zurück erlangen, wie das von den Vollgeld-Initiativen seit Jahren angeregt wird. Näheres auf www.vollgeld-initiative.ch und www.vollgeld.de.