Anregungen zur Ausarbeitung gesellschaftspolitischer Prozesse

– Es ist unüberhörbar, dass es im Gebälk der globalen Ökonomie ächzt (Überschuldung, Verteilung, Rückgang/Abbau erreichten Wohlstans und geschaffener Lebensqualität, unverantwortlicher Ressourcenverbrauch, etc.)
– Das kann jedoch nicht an der Wirtschaft als solcher liegen, denn Wirtschaftsteilnehmer – die wir ja alle sind – orientieren sich immer an den Möglichkeiten, die sich ihnen bieten.
– Das Konzept, verändertes menschliches Verhalten einzufordern (nachdem wir über Jahrzehnte zu „Erfolgen“ durch Wettbewerb und Rivalität erzogen wurden), um „das System“ zu retten, hätte ohne grundlegender Systemänderung nur aufschiebende Wirkung (globale Konkursverschleppung) auf Kosten der Allgemeinheit (Verstärkung des gesellschaftlichen Zerfalls).
– Es besteht kein Zweifel, dass es für eine funktionierende, dem Gemeinwohl dienende Wirtschaft der Ehrlichkeit, Gerechtigkeit, Vertrauen, Nächstenliebe, Zuverlässigkeit, Bescheidenheit und Demut bedarf.
– Diese, in jedem Menschen angelegten Eigenschaften, können sich jedoch nur in einem System entfalten, das diese nicht aus Gründen der Überlebensmöglichkeiten mit aller Gewalt unterdrückt.
– Der Schlüssel dazu liegt in der Geld- und Finanzordnung, die sich sukzessive von der eigentlichen Ökonomie entkoppelt hat.
– Zugleich ist die Geldordnung das größte Tabu auf der politischen Bühne, was beweist, dass Politik heute über das Finanzkapital gesteuert wird und tatenlos zusieht, wie der gesellschaftliche Zerfall vorangetrieben wird.
– Das müsste nicht so sein. Gute Politik benötigt jedoch Unterstützung durch die Bevölkerung.
– Um die entsprechenden Anregungen und Unterstützung geben zu können, muss sich das Interesse an den Zusammenhängen des Geldsystems und deren Auswirkungen auf das gesellschaftliche Leben verbreiten.
– Das „Überlebensmittel“ Geld ist viel leichter zu verstehen, als viele glauben, wenn man es auf seine widmungsgemäße Funktionalität (oder widmungswidrige Anwendung) untersucht.
– Unzählige Initiativen bemühen sich teils seit Jahrzehnten, das Interesse am Konstrukt „Geld“ zu wecken.
– Derzeit, in den sich unübersehbar zuspitzenden Zeiten, scheint ein Konsens zwischen den Initiativen zustande gekommen zu sein, dass der erste und wichtigste Schritt, um ein globales Miteinander zu ermöglichen, die Rückführung des alleinigen Rechts zur Geldschöpfung unter demokratische Kontrolle sein muss.
– Dieses Konzept, das nicht als Allheilmittel verstanden werden darf und worauf noch etliche weitere Reformen angeschlossen werden müssen, wurde unter der Bezeichnung „Monetative/Vollgeld“ von Prof. Huber et al. akribisch ausgearbeitet und von verschiedenen Initiativen propagiert, und verbreitet sich mittlerweile zähe, langsam, aber dennoch, unter den öffentlichen Meinungsbildnern.
– Zusätzliche Unterstützung ist jedoch als ausschlaggebender Anstoß trotzdem dringend erforderlich und jeder an gesellschaftlichem Zusammenleben Interessierte ist nachdrücklich dazu aufgerufen, sich über das Geldsystem zu informieren.
– Am besten kann das (ohne allzuviel historischem Ballast und mit Fokus auf die heutige Situation) auf www.vollgeld.de, www.monetative.de, www.vollgeld-initiative.ch, in Kürze auch auf www.ProVollGeld.at und nicht zuletzt über zahlreiche Links unter „Literaturhinweisen“ auf www.lifesense.at erfolgen.
– Ohne friedensfähiger Geldordnung kann es bei allem Friedenswillen der Menschen keinen globalen Frieden geben.