2014

januar, 01.2014

LESERBRIEFE UND KOMMENTARE 2014

 

31.12.2014; OÖN, Neumüller, Freier Handel als Bedrohung für…..

Von der Bedrohung für Exportnationen zur Bedrohung für Importnationen?

Tarifäre und nichttarifäre so genannte Handelshemmnisse haben sich historisch herausgebildet und dienen dem Schutz eines Wirtschaftsraumes vor nicht benötigten und/oder nicht erwünschten Importwaren, und sind somit zweifellos vernünftige Instrumente, die politischen Verantwortungsträgern noch zur Verfügung stehen. Dass dirigistische Maßnahmen ein Dorn in den Augen von Großkonzernen ist, sollte allerdings nicht verwundern. Dennoch muss für den redlichen Handel stets die Kundenzufriedenheit im Vordergrund stehen, unabhängig davon, ob der Kunde im Inland ist, oder in einem anderen Staatsterritorium mit anderer Gesetzgebung. Wenn vom Exporteur Anforderungen und Bedingungen des Abnehmerlandes nicht erfüllt werden können, wird er nichts verkaufen können. Das ist doch auch gut so. Ein zusätzlich positiver Aspekt von Handelsschranken liegt auch in der Eindämmung unsinnigen Warenabtauschs und Stärkung der Regionalität. So what?

Geht es bei den Freihandelsabkommen nicht vielleicht doch nur um die Erleichterung, Schulden hin und her schieben zu können?

Dr. Günther Hoppenberger

4030 Linz