1.Update zur vorgeschlagenen Aktion „Wählbarkeitsumfrage“

WÄHLBARKEITSUMFRAGE

Als Kandidat Ihrer Partei haben Sie sich bereit erklärt, Verantwortung für die gedeihliche Entwicklung der Gesellschaft  unseres Staates und darüber hinaus in Verbindung mit anderen Ländern und Gesellschaften zu übernehmen. Ihre Wahl durch die Bürger und Bürgerinnen soll sie legitimieren, ein politisches und staatsgestaltendes Amt auszuüben.

Als Vereinigung verantwortungsbewusster Staatsbürger sehen wir es nicht nur als unser Recht, sondern sogar als unsere Pflicht an, Sie mit nachstehenden Fragen zu konfrontieren, um Ihre Wählbarkeit für die von Ihnen angestrebte politische Funktion beurteilen und kommentieren zu können.

Es ist wohl unbestritten, dass Politik die Lenkung des Beziehungsverhaltens innerhalb einer Gesellschaft betrifft, sowie auch deren Beziehungen zu anderen Nationen. Als entscheidendes und nahezu alles bestimmendes Instrument zur Steuerung dieser Beziehungen erweist sich heute die Geldordnung, wie sich das in der alltäglichen Fokusierung auf die Fragen nach Finanzierbarkeit, Wachstum und Verteilungsmöglichkeit zeigt.

Sie werden daher gewiss bereits erkannt haben, dass alle, wirklich alle Probleme, mit denen die Politik konfrontiert wird, ihre tieferen Ursachen in der (mittlerweile) versagenden und daher unzeitgemäßen Geldordnung haben. Dementsprechend sind unsere 10 Fragen auf die Enttabuisierung der Geldthematik in den politischen Entscheidungsprozessen ausgerichtet.

Mit dem höflichen Ersuchen, Ihre Zustimmung oder Ablehnung zu nachstehenden Aussagen mit einem (X) im zutreffenden Feld zu bekennen und die Herausforderung anzunehmen, die Zustimmungen als bindenden Leitfaden Ihrer politischen Tätigkeit anzuerkennen und sich daran messen zu lassen. Wir wollen ausdrücklich darauf hinweisen, dass Umfrage und deren Auswertungen  (Teilnahme/Rücklauf) auch namentlich über verschiedene Medien veröffentlicht werden können.             

Name:                                                         Unterstützende Institution (Partei):

 

 

  Stimme ich zu Stimme ich nicht zu
1 Ich bin der Überzeugung, dass Geld ein optimales Mittel zum Zusammenwirken der Menschen und Voraussetzung zur gesellschaftlichen Entwicklung ist, zumal wenn es systemisch dahingehend dienstbar konstruiert ist.    
2 Ich bin der Meinung, dass einzig und allein dem Staat, also der Gemeinschaft der Bürgerinnen und Bürger, die Oberhoheit über das Geld obliegt, nicht den Banken und Konzernen, nicht den „Märkten“, Spekulanten und Profiteuren.    
3 Ich trete daher für Regelungen ein, durch die sowohl Geldhortung, wie auch Zielsetzungen zur reinen Geldmehrung unattraktiv werden.    
4 Ich werde mich deshalb auch für Gesetzesänderungen einsetzen, die eine erweiterte Mitsprache der Staatsbürger ermöglichen.    
5 Ich habe erkannt, dass im bestehenden Schuldgeldsystem persönlich verfügbares Geld stets die Schuld eines anderen ist.    
6 Ich lehne das historisch entstandene, jedoch nicht zu rechtfertigende Privileg der Buchgeldschöpfung durch das Bankensystem ab und werde mich als ersten Schritt zu einer neuen Geldordnung dafür einsetzen, die Geldschöpfung als vierte staatliche Gewalt unter demokratische Kontrolle zu stellen um das Geld für die Anforderungen einer modernen Gesellschaft wieder dienstbar zu machen.    
7 Ich bin der Auffassung, dass Eigentum an Grund und Boden, wie auch an Luft, Wasser und Bodenschätzen, nicht erwerbbar und daher grundsätzlich nicht handelbar ist. Es können und sollen jedoch mit der Gemeinschaft, vertreten durch befugte staatliche Institutionen, nicht, bzw. nur unter bestimmten Bedingungen vererbbare Nutzungsverträge geschlossen werden.    
8 Ich habe anhand der rückläufigen Wachstumsraten und der steigenden Arbeitslosigkeit erkannt, dass es in ausreifenden Volkswirtschaften immer schwieriger wird, Nachschuldner entsprechender Bonität im In- und/oder Ausland zu finden, auf die die Fortführung unseres Systems jedoch angewiesen ist.    
9 Ich musste die traurige Erfahrung machen, dass sich Verfehlungen häufen, die zwar strafrechtlich kaum relevant, dafür jedoch unethisch und verwerflich sind. Dies legt den Schluss nahe, dass an unseren Gesetzen etwas nicht stimmen kann. Ich setze mich daher für die zeitnotwendige Überarbeitung der Gesetzestexte dahingehend ein, dass sich in diesen das natürliche Gerechtigkeitsempfinden, Anstand und Anerkennung der Lebensansprüche aller widerspiegeln.    
10 Ich bin der Ansicht, dass in Zeiten hoher Automatisierung insbesondere Begriffe wie „Leistung“ und „Arbeit“ neu definiert werden müssen und werde mich dafür einsetzen.    
    Stimme ich zu Stimme ich nicht zu
 

Ergänzende Anmerkungen:

 

 

 

Interesse an einem persönlichem Gespräch mit uns?                              

 

 

Wenn JA, insbesondere zu Punkt Nr:  

 

 

Terminvorschlag:   Datum:                       Uhrzeit:                             Ort:

 

                                  

                                  Datum:                      Uhrzeit:                             Ort:

 

 

Direkte Kontaktmöglichkeit (zur Terminbestätigung):

 

 

 

 

 

 

Mit der Bitte um Rückäußerung bis:                              

Diese und weitere Umfragen, mit denen wir uns in regelmäßigen Abständen an Sie wenden werden, sollen dazu beitragen, die Diskrepanz zwischen vorwiegend finanzmarktgetriebenen politischen Entscheidungen aus Ratlosigkeit und den ureigensten Bürgerinteressen nach friedvollem, werteorientiert schaffendem und erfülltem Leben aufzulösen. Es ist ein Versuch, den Blick der Öffentlichkeit von kleingeistigen Partikularinteressen auf eine tatsächlich zeitgemäße Gesellschaftspolitik zu lenken und so den Repräsentanten der Bürger zu ermöglichen, einstiges Ansehen für Ihr Tun zurückzugewinnen. 

 

Danke für Ihre Bereitschaft und Mitarbeit, parteipolitisch und konkret einen wertvollen Beitrag zur demokratischen Gestaltung und Sicherung unserer Gesellschaft zu leisten.