VOLLGELD, BGE UND SYSTEMLEISTUNG ZUR AUFRECHTERHALTUNG DES LEBENSSTANDARDS

Um eventuell dem Wachstumszwang entgehen zu können, der auch in einem Vollgeldregime weiter bestünde, hatte ich kürzlich angeregt, sich doch einmal näher mit den Modellen für ein so genanntes Gleichgewichtsgeld (Dag Schulze, Manfred Gotthalmseder, bzw. Bernd Hückstädt u.a.) auseinander zu setzen.

Es erschiene für mich denkbar, nach einer Vollgeldreform, als weitere Aufbaustufe für eine friedensfähige Geldordnung, so ein Gleichgewichtsgeld, verbunden mit einem bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) einzuführen. Es würde praktisch einem fließenden Geld entsprechen, das tatsächlich nur als Treibriemen der Wirtschaftsaktivitäten wirken würde.

Ernst Dorfner hat daraufhin sehr ernstzunehmende Bedenken geäußert, auf die ich mich in diesem Aufsatz beziehen möchte. Er schrieb:

BGE bedeutet ja eine garantierte Teilhabe an den Systemleistungen. Und er meint:

„Auch wenn die Menschen bei Bezug eines Grundeinkommens sich irgendeine – ihnen genehme – Arbeit suchen, so bleibt die Frage offen, was damit an „Systemleistungen“ hervorgebracht wird. Wenn schon Leistungen, dann nicht annähernd das was unseren Lebensstandard heute ausmacht. Wie weit sich so ein System dann aber demokratisch durchsetzen lässt, bleibt unbeantwortet“.

Das Menschenbild, das diesen Bedenken zugrunde liegt, kann ich zwar durchaus nachvollziehen, weil es empirisch belegbar ist. Ich weigere mich jedoch, es zu teilen, weil sich die Evidenz dieses Menschenbildes auf dem Boden des bestehenden Systems zwangsläufig entwickeln musste. Ich meine, der Mensch ist sehr viel besser in seinem Sein – wenn man ihn Mensch sein lässt! Und ich halte es da eher mit Goethe: (etwas frei) Siehst du die Menschen wie sie sind, so machst du sie schlechter. Siehst du sie jedoch wie sie sein sollten, so machst du sie zu dem, wie sie sein können. 

Gewiss: Unser System hat etwas Verführerisches an sich. Die Verführung der Macht. Es ist aufgebaut auf ein Siegen-Müssen über andere. Wir nennen es Wettbewerb, doch es ist Rivalität in Reinkultur. Wir werden zu unmenschlichem Verhalten gegenüber allem was „Anders“ ist, ob Mensch oder Natur, gezwungen, um nicht selbst zu unterliegen. Wir hecheln der Macht nach, von deren Unterdrückung wir uns durch Teilhabe an ihr zu befreien trachten und erkennen nicht mehr, wie sehr wir dadurch in unserem Menschsein missbraucht werden.

Freilich hat unser System mit dem Instrument der sowohl Antrieb wie Disziplinierung bewirkenden Geldordnung ungeheure Segnungen hervorgebracht, die sich als kollektive Werteschaffung, also als Systemleistung, im ständig als steigend empfundenen Lebensstandard manifestierten. Die Disziplinierung erfolgt dabei besonders über die machtgeleitete Zuteilung oder auch Vorenthaltung des Überlebensmittels „Geld“. Leider ist diese Geldordnung offensichtlich nicht in der Lage, den einmal erreichten Standard auch längerfristig aufrecht zu erhalten. Wir sind ja gerade unübersehbar in einer Wandlungsphase, die Ulrich Beck in seinem posthum erschienenen Buch, „Die Metamorphose der Welt“, beschreibt. Unser natürliches Empfinden ist, dass unser Lebensstandard mittlerweile sinkt – ganz einfach aus dem Grund, weil er sich verändert. Und Gewohntes aufgeben zu müssen, zu sehen, wie es Neuem weicht, macht zuerst vor allem Angst.

Wir sollten auch die Augen nicht davor verschließen, dass unser Bildungssystem immer noch auf die Züchtung von Rivalitätsverhalten ausgelegt ist. Das ist auch verständlich, wenn es doch vorwiegend zur Verwertbarkeit der Menschen zum Systemerhalt dienen soll. Im Vordergrund steht die Frage: Was soll ein Mensch „bringen“? Es geht um die maximale Ausreizung der Differenz zwischen Produktivkraft und Gewährung von Konsumkraft, also um eine kontinuierliche Aneignung menschlicher Ressourcen. Da ist kein „freier Markt“ im Spiel. Zur Effizienzoptimierung muss ein „Gegeneinander“ in der Selbstorganisation der Prozesse aufrecht erhalten werden. Da wirken die Machtstrukturen! (Dass es dabei auch zu Selbstausbeutung mancher der „Spielleiter“ kommt, ist unbestritten, steht aber jedermann frei).

Haben wir aber denn nicht auch schon längst die Balance zwischen Lebensstandard und Lebensqualität verloren? Was schätzen wir am Lebensstandard und was vermissen wir dafür an Lebensqualität? Alles was wir schätzen, nehmen wir meist als selbstverständlich an, auch wenn es erst durch oft jahrzehntelange mühsame politische Prozesse errungen werden musste. Für alles was wir entbehrlich finden, weil es unser Lebenskonzept irritiert und behindert, machen wir uns – auch das wurde uns antrainiert – auf die Suche nach Schuldigen. Diese können wir dann auch sehr leicht im „Anders-als-wir-Sein“ identifizieren und tatkräftig bekämpfen.

Dass wir vielleicht synchron zum großteils positiven Wandel unserer gesellschaftlichen Entwicklung auch das zugrundeliegende System verändern sollten, das uns zum bisherigen Erfolg geführt hat, kommt uns nicht in den Sinn, denn das war doch in unserer Aufstiegsphase auch nie ein Thema. Nein, nein. Die Verschlechterung unserer Lebenssituation liegt immer nur am Fehlverhalten der Anderen (?). Könnte es aber nicht doch vielleicht etwas mit der Geldordnung als solcher zu tun haben?

Bedenken wir doch nur einmal, dass sich „Geld“ von seiner ursächlichen Aufgabe als Mittel für den realwirtschaftlichen Beitrag zum Gemeinwohl, zum sinnentleerten Zweck des Wirtschaftens gewandelt hat. Die erstrebenswerte Marktwirtschaft, über die wir ja nur glauben gemacht werden, dass wir sie hätten, wird durch die Geldordnung pervertiert. Eine Anpassung der Geldordnung an die zeitgemäßen Erfordernisse sollte längst schon als geboten erkannt worden sein.

Trotz ständig steigender Produktivität, trotz Automatisierung und Robotik,……. können wir uns viele, bislang dem Sozialgefüge und dem Gemeinwohl dienende Einrichtungen und Angebote nicht mehr leisten (heißt es). Der Qualitätsverlust wird in seiner Bedeutung dem Geldgewinn untergeordnet. Der Lebensstandard wird nach Einkommenshöhe bemessen. Nach der Höhe unserer Konsumkraft. Und was wir alles unbedingt haben zu müssen wollen, sagt uns die subtile Werbung, der wir uns kaum entziehen können.

Es würde hier zu weit führen, alle Wirtschaftsaktivitäten daraufhin zu untersuchen, inwieweit sie einen Gemeinwohlbeitrag zum Ziel haben. Allein schon die als unabdingbar und notwendig beteuerte Verrechtlichung unserer Gesellschaft belegt die weitreichenden Defizite unseres Bildungssystems. Es wird eben gerade kein tragfähiges Menschenbild vermittelt, in dem die Kategorien Sinnzentrierung, Fairness, oder gar Gewissen eine Rolle spielen würden. Und so wird gemacht, wozu wir rechtlich gezwungen sind und beansprucht, was wir zumindest meinen, dass uns rechtlich zusteht. Um Verantwortung, Augenmaß und Gewissensentscheidungen brauchen wir uns nicht weiter zu kümmern – dazu haben wir unser Rechtssystem. Auch Unfälle und Missgeschick aus Blödheit darf es nicht mehr geben. Es muss (andere) Schuldige geben, von denen man Kompensation in Geld fordern kann.

Und so machen wir vor allem das, was uns den meisten Geldgewinn verspricht. Unabhängig davon, ob es anderen oder dem Kollektiv insgesamt schadet.

Da darf man dann durchaus auch Computerspiele auf den Markt bringen, die Jugendliche gegenüber Gewalttaten abstumpfen lassen und zur Nachahmung animieren, so lange man das als harmlos, witzig und zeitgemäß anpreist. Da dürfen sich Wettbüros ausbreiten, um in der Jugend den Wettgeist und Spielsucht zu wecken. Da darf sich die „Häfenkultur“ mit Tattoos und Piercings ohne Widerspruch zu wecken in der bürgerlichen Gesellschaft ausbreiten. Wie Intimrasuren werden sie zu einem kultigen Modetrend hochstilisiert. Fernreisen dienen längst nicht mehr der Begegnung mit anderen Kulturen, sondern sind vor allem eine gewinnträchtige Branche zur touristischen Vereinnahmung der jeweiligen Gastländer. Geplante Produkt-Obsoleszenz wird als unvermeidlich zur Aufrechterhaltung von Arbeitsplätzen hingenommen. In der Gesellschaft geschürte subjektive Unsicherheitsgefühle werden als Vorwand für Investitionen in die raffiniertesten Sicherheitstechniken hergenommen. Die Gewinnmöglichkeiten im Hochfrequenzhandel an den Börsen werden nicht etwa unterbunden, sondern propagandistisch bewundert. Die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten der Digitalisierung lassen uns oftmals mit Ratlosigkeit und der Frage: „Und wo ist der Gag?“ übrig. Ob Drohnen oder selbstfahrende Autos, ob der sich selbst befüllende Kühlschrank, oder der zeitgerecht in Abwesenheit backende Pizzaofen, worin soll da der Gewinn an Lebenswert liegen? Soll wirklich alles was möglich ist auch getan werden – nur, weil es uns die Werbung als Fortschritt verkauft?

Vieles wird nur deshalb getan, weil es getan werden kann und weil man sich daraus eine Geldmehrung verspricht. Und jede Möglichkeit zur Geldmehrung lässt die Frage nach dem Sinn offenkundig zweitrangig erscheinen.

Und so könnte ich wahrscheinlich endlos fortfahren, die Absurditäten unseres Wirtschaftens aufzuzeigen, die für eine Gemeinwohlgesellschaft mit hoher Lebensqualität entbehrlich wären.

Um auf die Zweifel zurückzukommen, ob denn bei einem bedingungslosen Grundeinkommen auch alle bisherigen Tätigkeiten auch weiterhin ausgeübt würden, kann ich nur sagen: Hoffentlich nicht!

Freilich, und da bin ich ganz bei Ernst Dorfner, das Existenz- und Teilhabe-sichernde bedingungslose Grundeinkommen wird begleitend eine völlig neue Bildungsausrichtung mit einem zukunftsfähigen Welt- und Menschenbild benötigen. Am ehesten wohl jene, wie sie sich in der fast zeitnotwendigen Logotherapie und Existenzanalyse nach Viktor E. Frankl anbietet.

Denn eines muss uns klar sein:

Ohne bedingungsloses Grundeinkommen kann es auch keine bedingungslose Existenzberechtigung auf Erden geben.  Wo bleibt dann aber der Mensch? Wozu dann das Wirtschaften?

Jedenfalls bin ich überzeugt, dass es im Menschen angelegt ist, alles zu tun, was als sinnvoller Beitrag zum Gemeinwohl vermutet wird. Und die Kreativität und der Erfindungsreichtum der Menschen wird mit Wegfall der existenziellen Ängste erst so richtig zum Tragen kommen. Bleiben wir daher zuversichtlich und streben wir weiter nach einem Fortbestand der Menschheit auf Erden – so lange uns diese noch zur Verfügung steht.

Darauf antwortet Ernst Dorfner:

Lieber Günther,

Du schreibst

„Ohne bedingungsloses Grundeinkommen kann es auch keine bedingungslose Existenzberechtigung auf Erden geben. Wo bleibt dann aber der Mensch? Wozu dann das Wirtschaften?“

Bedingunglos Existenzberechtigung auf Erden!?  Was heißt da „bedingungslos“? Dass ich – der Mensch – dann auf Erden nicht mehr arbeiten brauche, um meine berechtigten  Existenzmittel zugeteilt zu  erhalten? Von wem?? Ja, von wem?? Von anderen Menschen, die diese Zuteilung auch erhalten? Darauf warten! Oder vom lieben Gott? Schickt uns der liebe Gott nicht nur  Geld, sondern auch ein Bett, einen Tisch, ein Mittagsessen, eine Fußbodenheizung, eine Wohnung,…..? Dann wäre die Frage berechtigt: Wozu dann wirtschaften? Ja, wozu dann wirtschaften? Nur…. das spielt es nicht. Selbst nicht mit dem von dir erwarteten Menschen! Denn es nicht gibt. Und nicht geben wird. Weil er von Natur aus nicht so angelegt ist – wenn du schon von der Natur redest. Jedes Tier kennt den Fressneid, also die Habsucht, so wie die Ruhmsucht, und nicht zuletzt den Libido. Der Leithirsch verjagt alle schwächeren Nebenbuhler.

Augustinus hat die drei Leidenschaften des Menschen benannt: Libido, Habsucht, Ruhmsucht. Genau in dieser Reihenfolge, wie am Beispiel Putin und Trump zu sehen ist.

Du meinst: „Siehst du die Menschen wie sie sind, so machst du sie schlechter. Siehst du sie jedoch wie sie sein sollten, so machst du sie zu dem, wie sie sein können.“  Ich sage „könnten“. Nur: Das ist nicht die Sache der Politik, das ist Sache der Sonntagspredigt, Sache der Religion. Darum bemüht sich die Kirche schon 2000 Jahre . Nur: Auch dieses Bemühen wird von Menschen erbracht, so wie sie sind. Und nicht sein sollten. . Sie aber lassen sich deshalb so

Sicher werden die Menschen vom herrschenden System gelenkt. Gibt es die von dir angeführten Monstrositäten. Aber sie lassen sich deshalb so gut lenken, weil sie den Menschen nehmen wie er ist.

So wie Raimund Dietz sehe ich aber, dass die Verwendung von Kredit und Geld erst Gesellschaft ermöglicht hat. (s. Geld und Schuld)

Ernst

Darauf wiederum ich:

Lieber Ernst,
Du vermittelst mir da ein ziemlich resignatives Zukunftsbild und bewegst mich zu Überlegungen, inwieweit ich mich überhaupt noch mit gesellschaftstheoretischen Fragen befassen sollte, anstatt meine Restlaufzeit als “habsüchtiger” Konsument zu genießen, um die Wirtschaft am Laufen zu halten.
Erst kürzlich habe ich von Götz Werner ein treffendes Gleichnis zu unserer derzeitigen Umbruchsphase aufgeschnappt: Hätte man Mitte des 19.Jhts. gefragt, was man sich zur Überwindung größerer Distanzen wünschen würde, hätte man erfahren: Ein stärkeres, schnelleres Pferd, das weniger frisst. Auto, oder gar Flugzeug, waren außerhalb des Denkrahmens – und daher undenkbar.
Ich meine, das trifft sehr gut gut den Punkt, an dem sich die Menschheit heute befindet. Der jüngste Entwicklungssprung war die Digitalisierung,  die uns völlig neue Möglichkeiten eröffnete – und dennoch setzen wir sie nur zur Veränderung (vermeintlich Verbesserung) der uns gewohnten Bereiche ein. Wir machen jetzt quasi die Pferde unserer Epoche leistungsfähiger und kostensparender. Raffinierteste Kriegstechnologie, um Abwehr der Habgier anderer und unserer systemnotwendigen Habgier zu entsprechen, und oftmals nicht gerade sehr sinnvolle Anwendungen für den gewohnten Alltagsgebrauch – und stetig steigende Ausschlüsse von Einkommens- und Teilhabemöglichkeiten durch “Fortschritt”.
Und ich glaube daher schon, dass es zulässig ist, vermeintlich Undenkbares (z.B. eine friedliche Welt) als erstrebenswerte Vision zu fokussieren. Ich bin auch überzeugt, dass das einem mehrheitsfähigen Wunsch entspricht. Vom Ergebnis her muss man doch zweifelsfrei feststellen, dass die Menschheit zu dem erzogen wurde, wie sie sich darstellt. Und es geht nicht um Umerziehung, die ich mir niemals anmaßen würde, sondern um ein Augenöffnen für neue Möglichkeiten. Denkt Undenkbares!
Ja. Geld hat so etwas wie Gesellschaft erst ermöglicht (Raimund Dietz). Die dahinterstehende Geldordnung hat aber zugleich die Gesellschaft zu dem geformt, wie sie sich heute darbietet. In aller Rivalität. Ein Bürgerkonvent, wie ihn John Rawls – vielleicht sogar zu Recht – als unmöglich einstuft, wäre der wohl wichtigste Schritt zur Klärung, wie wir mit uns selbst und den anderen zu leben wünschten. Daraus ergäben sich ja nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten. Selbstverpflichtungen aus Haltung heraus.
Wenn sich dabei die gewollte und weiterhin kultivierte Pflege der “Todsünden” im Wettbewerb als Lebenskonzept durchsetzen sollte – was durchaus passieren kann, woran ich aber nicht glauben möchte – dann brauchen wir uns um eine andere Geldordnung ja gar nicht mehr zu kümmern, sondern sollten uns lieber bewaffnen und mit hohen Mauern umgeben. Wenn wir aber friedliche Koexistenz anstreben, dann müssen wir die dazu passende Geldordnung gänzlich neu erfinden.
Die Schwierigkeit sehe ich ja nicht in der Vorfinanzierung zur Werteschaffung, sondern im Abschmelzen des Geldes, nachdem es Werte geschaffen und Leben ermöglicht, seine Aufgabe also erfüllt hatte (Gesell?, bzw. Gleichgewichtsgeld, fließendes Geld?). Gleichzeitig wird da auch an unserem herkömmlichen Eigentumsverständnis, bzw. Eigentumsrecht gerüttelt werden müssen. Und wiederum ist das auf Einsicht angewiesen, sonst diktiert “die Macht”.
Abschließend fällt mir dazu nur ein: Eine bessere Welt ist möglich. Man muss sie nur wollen.
(Wahrscheinlich wirst Du mir darauf spontan mit “Gott erhalte Dir Deinen Glauben” antworten wollen – und ich geb’ zu, dass ich mir das vom liebenden Gott tatsächlich sehr wünsche).
Liebe Grüße, Günther