Über Lifesense

Zunächst ist „Lifesense“ vor allem einmal ein Kunstwort mit umfassender Ausdruckskraft. Es ist deshalb besonders als Schirmbegriff für alle Initiativen gedacht, die sich auch nur im Entferntesten mit interkulturellem und zwischenmenschlichem Beziehungsverhalten befassen und sich um eine Verbesserung globalen gesellschaftlichen Zusammenlebens mit den friedlichen Mitteln der Aufklärung, von Denkanstößen, Wachrütteln, Diskussionsvorschlägen, und so fort, bemühen.

Nicht die eigene Vergänglichkeit als Argument für Ungeduld und radikales Vorgehen zu akzeptieren, sondern mit unermüdlicher Geduld und ohne ökonomischem Eigeninteresse überzeugen, anstatt etwas zu bekämpfen, ist die Lifesense Devise.

„Lifesense“ versteht sich daher auch als lebenslanger Lernprozess im interpersonalen Austausch und begreift sich weder als Doktrin, noch als politische Ideologie im herkömmlichen Links-/Rechts-Denken.

Obzwar mein Entschluss zur Reaktivierung des Lifesense-Instituts aus den Gründungsdiskussionen zu einer neuen Vernetzungsplattform für Geldreforminitiativen hervorging, steckt in „Lifesense“ eben mehr, als nur das Thema „Geld“!

Geldreform kann kein Ziel als solches sein. Geldreform ist ein – wenngleich aktuell gewiss das wichtigste – Mittel, Möglichkeiten für ein friedliches Zusammenleben überhaupt greifbar erscheinen zu lassen. Zur tatsächlichen Verwirklichung gehören jedoch gleichermaßen Bereiche wie Energie und Umweltfragen, Bildung und Umgangsformen, und generell eine philosophisch/religiöse Betrachtung des Lebens in spirituellem, wie auch wirtschaftlichem Austausch, worin ich auch die Fragen nach Art von Herrschaftsregime, Eigentumsrechte, und insbesondere die Neudiskussion über ein kollektiv tragfähiges Welt- und Menschenbild subsumiere.     .

Das Lifesense-Institut steht deshalb Patentlösungen, die meist vehement und mit Nachdruck Einstellungs- und Verhaltensänderungen „der Anderen“ einfordern, mit höchster Skepsis gegenüber. „Lifesense“ fordert nichts, sondern versucht intellektuell und in sokratischem Dialog durch Denkanstöße weitergehende Entwicklungen zu fördern!