Erschütternder Dokumentarfilm auf ARTE

Gestern, 12. Juni 2018, schaute ich auf ARTE, 20.15 den ernüchternden Dokumentarfilm „Armeen im Griff der Konzerne“. Bemerkenswert ist ja bereits die Sendezeit im Hauptabendprogramm! In unfassbarer Deutlichkeit wird einem vor Augen geführt, dass Kriege ausschließlich als Geschäftsmodelle angesehen werden. Je länger, desto lukrativer. Unglaublich, wie es in aller Nüchternheit gelingt, hunderttausende Bürger dazu zu missbrauchen, sich mit Kreativität und Akribie vor den Karren einer menschenverachtenden Tötungsmaschinerie spannen zu lassen. Das Argument „Arbeitsplätze“ sticht immer noch alle aufkeimenden Fragen nach Ziel und Sinn.
Unzweifelhaft steckt die Triebkraft für Kriegsinszenierungen in der Welt-Finanzarchitektur, zugleich wurde in dem Film jedoch offenkundig, dass die geistige Reife der Menschen mit den von ihnen entwickelten Technologien nicht Schritt zu halten vermag.
Der Titel des Films hätte auch lauten können: Die Privatisierung des Kriegsrechts, oder auch: Public Private Partnership zur Vernichtung der Menschheit.
Der Film ist noch bis 9.9.18 verfügbar: https://www.arte.tv/de/videos/064510-000-A/armeen-im-griff-der-konzerne/ und wird am 22.6. um 9.25 wiederholt.