EINE WESENTLICHE ANSAGE ZU DEN FOLGEN DER DIGITALISIERUNG; Ernst Dorfner

Eine nichtbanale Ansage von Ernst Dorfner

Keine (Erwerbs)Arbeit – kein Geld!

Geld braucht es für die Entlohnung des Arbeiters durch den Unternehmer.

Der Unternehmer muss dazu Schulden machen.

 

Letzten Endes erzeugen die Unternehmer allein für den Verbrauch der Menschen bestimmte Güter. Maschinen gehen über eine Metamorphose in die Konsumprodukte ein.

 

Daher: Nur über die Konsumausgaben der Menschen  fließen die Lohneinkommen wieder zurück zu den Unternehmen. Und nur damit können die Unternehmer ihre Schulden tilgen.

 

Das ist das Alpha und das Omega des Wirtschaftskreislaufes!

 

Investieren = Kaufen, um wiederzuverkaufen                                                                                                       Konsumieren = Kaufen, um zu verbrauchen

  • Geld entsteht durch Verschuldung – durch Kreditaufnahme – bei den Banken.
  • Geld wird vor allem gebraucht, um menschliche Arbeitskraft zu kaufen.
  • Damit werden die Menschen befähigt, mit ihren Löhnen die Erzeugnisse der Unternehmen für ihren Konsum zu kaufen, und werden mit den Verkaufserträgen die Unternehmen befähigt, ihre Schulden zu tilgen.
  • Genauer: Mit dem Geld, das die Unternehmen heute durch Verschuldung aufnehmen, werden die Löhne für die Erzeugung der Produkte von morgen bezahlt, und mit diesen Löhnen die Produkte von gestern gekauft.
  • Die Erwerbsarbeiter teilen ihren Lohn über Steuern und Abgaben mit den Dienstleistungsarbeitern des Staates und anderer Institutionen.
  • Mit dem Geld aus der Verschuldung der Unternehmer heute werden heute die Schulden von gestern getilgt.
  • Aus diesem Zusammenspiel wird deutlich, dass das Vorhandensein von Geld davon abhängt, dass Löhne bezahlt werden.
  • Wird mehr Geld erforderlich, sind neue Arbeitsplätze und damit mehr Lohneinkommen erforderlich.
  • Eine Reduzierung der Arbeitsplätze bedeutet eine Reduzierung der Aufnahme von neuen Krediten und damit Arbeitseinkommen.
  • In der Folge kommt es zu einer Reduzierung der Verkäufe an Konsumprodukten, und zu einer Reduzierung der Erträge der Unternehmen, und zu einer Reduzierung der möglichen Schuldentilgung der Unternehmen.
  • Daraus wird verständlich, warum trotz einer Überfülle von Produkten stets zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden müssen, um genügend Geld zu schaffen, um damit sowohl die Schulden zu tilgen, und noch einen monetären Mehrwert in Form von Gewinnen der Unternehmen und Zinsen der Banken lukrieren zu können.
  • Die Digitalisierung der Wirtschaft wird zu einem Rückgang der Nachfrage nach Arbeit führen, und damit an Lohneinkommen und an Erträgen der Unternehmen, so dass diese ihre vordem gemachten Schulden nicht mehr tilgen können.
  • Die Erzeugnisse, welche die Unternehmen kaufen, sind idealtypisch alles, was investiert wird (Maschinen, Einrichtungen, Betriebsstoffe, Vorprodukte usw.), zu den Erzeugnissen, die die Haushalte kaufen, gehören idealtypisch nur die Konsumprodukte.

Ernst Dorfner, im März 2018