EIN ZEITNOTWENDIGER AUFRUF DER „MONETATIVE-AUSTRIA“

Will man die Probleme, die unsere neue Regierung zu lösen angekündigt hat, tatsächlich angehen, dann muss man dort ansetzen, wo die allen Problemen gemeinsame Wurzel liegt: An der Geldordnung.

Die neue politische Weichenstellung, die sich sogar auf soetwas wie Aufbruchsstimmung stützt, sollte den gegebenen Anlass bieten, auch solche Grundsatzfragen zu diskutieren. Dazu soll dieser, von „Monetative-Austria“ formulierte Aufruf beitragen, dem zu wünschen ist, von einer breiten Bürgerschaft getragen zu werden. Analoge Initiativen in England, Schweiz und Deutschland, sind da zwar bereits etwas weiter, doch für Österreich eröffnet sich eben gerade erst jetzt der richtige Zeitpunkt – sofern dieser von der Politik genützt wird. Politik braucht jedoch besonders auch die Unterstützung der souveränen Bürger, die begriffen haben, dass ein Staat ohne Geldhoheit, niemals ein souveräner Staat sein kann und die daher die Forderung nach einer Reform der Geldordnung zu verbreiten bereit sind.

DER AUFRUF DER „MONETATIVE-AUSTRIA“:

 

WIR FORDERN VOLLGELD !

Die Bürgergesellschaft muss endlich Kompetenz über ihr Geld erlangen!

1.   Ja zu öko-sozialer Marktwirtschaft und zu demokratischer Gewaltenteilung.

2.   Geldschöpfung ist ein Privileg, das nur der Zentralbank zusteht. Die Geldschöpfung, auch die von Buch- bzw. Giralgeld, muss in öffentliche Hand.

3.   Die Geldverwendung bleibt beim Bürger! Die Geschäftsbanken operieren privatwirtschaftlich. Sie sammeln Spargelder ein, vergeben Kredite und verwalten Vermögen ihrer Kunden.

4.   Dürfen Private Geld schöpfen? Nein! Auch Geschäftsbanken sollen es nicht dürfen! Sie schöpfen aber das gesamte Giral- bzw. Buchgeld. Das macht heute 85% der Geldmenge aus. Die Tendenz ist weiter steigend.

5.   Der Staat muss endlich seiner Verantwortung nachkommen! Die Überlassung von (Buch-)Geldschöpfung an Geschäftsbanken verletzt den Gleichheitsgrundsatz.

6.   Geschäftsbanken blähen mit selbstgemachtem (Buch-)Geld das Finanzsystem auf. Geldschöpfung durch Geschäftsbanken ist der Treibstoff für (schwere) Finanzkrisen.

7.   Vollgeld leistet einen wichtigen Beitrag zur Gesundung des Geld- und Finanzsystems. Bei Einführung von Vollgeld kann der Staat einen Großteil der Staatsschulden zurückzahlen.

8.   Das jetzige Geldsystem macht die Reichen reicher, die Armen ärmer. Bürger rebellieren zu Recht, wenn sie unverantwortlich handelnde Banker und Spekulanten retten müssen.

9.   Setzen wir ein Zeichen gegen den Zerfall unserer Gesellschaft. Setzen wir den Hebel dort an, wo er wirkt.

10. Wir fordern Vollgeld! Vollgeld ist ein kleiner, vernünftiger Eingriff mit großen Wirkungen!

Näheres dazu auf www.monetative.de, www.vollgeld.de, www.vollgeld-initiative.ch, und natürlich auf www.lifesense.at